Fracturing

Die Firma Fangmann besitzt seit mehr als 30 Jahren Erfahrungen im Bereich Fracturing.

Kräfte nutzen

Unter einer Fracbehandlung (hydraulische Rissbildung) versteht man die Bildung von Klüften in einer Formation mit Hilfe des hydraulischen Druckes. Die erzeugten Klüfte werden mit Stützmaterial abgestützt. Nach Druckentlastung verhindert das Stützmaterial das Schließen der Klüfte durch den Gebirgsdruck.

Die Fracbehandlung gilt als eine der wirksamsten Methoden zur Verbesserung der Zufluss- und Injektionsbedingungen in Erdöl- und Erdgasbohrungen. Die Gründe dafür sind:

  • Erzeugung von weit in die Formation reichenden hochpermeablen Fließwegen
  • Durchbrechen der bohrlochnahen Schädigungszone, die durch den bohrtechnischen Aufschluss und die fördertechnische Installation entstanden ist
  • Veränderung des Strömungssystems in der Formation von radialsymmetrischer Strömung zu pseudoradialer Strömung

Die Firma Fangmann besitzt seit mehr als 30 Jahren Erfahrungen im Bereich Fracturing.

Eine Rechnung, die aufgeht:
Frac-Kalkulation

Zur Frac-Kalkulation werden von uns Werte der vorhergehenden Fracbehandlungen bzw. die vorhandenen geologischen Parameter genutzt.

Diese Werte und die uns vorliegenden Druckverläufe aus vorhergehenden Fracbehandlungen werden als Grundlage für eine technische Nachkalkulation über unser Simulationsprogramm MFrac verwendet.
Ausgehend davon wird von uns ein geeignetes Fracbehandlungsprogramm ermittelt.

Die richtige Wahl entscheidet
Auswahl Stützmittel (Proppant)

Um eine gute Durchlässigkeit des Fracs zu erreichen, ist die Auswahl der verwendeten Korndurchmesser wesentlich.

Man muss dabei ein Optimum unter Berücksichtigung aller Einflussfaktoren finden.

Auswahl Fracflüssigkeit

Die Verwendung eines quervernetzten (crosslinked) Guar-Gels (HPG) als Fracgel ist internationaler Standard auf fast allen Bohrungstypen. Dieses Fracgel muss gleichzeitig als Aufbrechflüssigkeit bzw. als Trägerflüssigkeit (für das Proppant) dienen. Darin sind auch die Vorteile gegenüber Wasser als Arbeitsflüssigkeit zu sehen. Durch die hohe Viskosität lässt sich das Gel besser zum Aufbrechen (Wasser filtriert viel schneller in die Gesteinsmatrix ab) bzw. für den Stützmitteltransport benutzen (Zugabe höherer Sandkonzentrationen möglich, dadurch geringere Flüssigkeitsbelastung des Speichers gegeben). Weiterer Vorteil beim Einsatz dieses Fracgels ist die deutliche Verminderung der Reibungsdruckverluste. Ergänzt wird dieses System dazu in Abhängigkeit von Temperatur und Lagerstätteninhalt durch diverse Additive.

Die benötigte Gelmenge wird dabei in den Fractanks eingemischt. Die nötige Reaktionszeit (Quellzeit) beträgt bei der von uns gewählten Rezeptur nur etwa 10 min.
Die angestrebte Viskosität des linearen Gels beträgt dabei 25 -28 cP. Nach Crosslinkung (räumliche Vernetzung) hat das Fracgel eine Viskosität von 1500 cP.

Durch den Zusatz eines Brechers und dem entsprechenden Tieftemperaturaktivator wird der Zerfall der Fracflüssigkeit in kurzer Zeit (ca. 90 min) nach dem Verpumpen garantiert. Durch diesen rückstandsfreien Zerfall wird somit auch eine Schädigung des Speichers vermieden, sollte eine anschließende Rückförderung der Arbeitsflüssigkeit nicht möglich sein.